Ein neuer Bushof – damit der Verkehr auch in Zukunft fliesst

Die Stadt Sursee will das Bahnhofareal aufwerten, einen neuen Bushof bauen und eine unterirdische Velostation erstellen. Das Projekt erhöht die Verkehrskapazitäten, vereinfacht die Verkehrsflüsse und schafft eine neue Begegnungszone. Die Surseerinnen und Surseer haben am 15. Mai 2022 an einer Urnenabstimmung dem Sonderkredit von 23,95 Millionen Franken zugestimmt. Die Bauarbeiten starten im Februar 2023.

Der Bahnhof Sursee ist der zweitwichtigste Verkehrsknotenpunkt im Kanton. Bis zu 20'000 Bahn- und Buspassagiere benutzen den Bahnhof täglich. Insbesondere der Bushof stösst heute während den Stosszeiten an seine Kapazitätsgrenzen. Der Bushof muss daher dringend ausgebaut werden. Die Stadt Sursee und die umliegenden Gemeinden sollen sich auch in Zukunft entwickeln können. Dazu braucht es den neuen Bushof als Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs in der Region. Die Stadt Sursee hat in einem mehrjährigen, sorgfältigen Prozess ein Projekt erarbeitet, das trotz der engen Platzverhältnisse machbare Lösungen aufzeigt. Es sieht einen zeitgemässen und attraktiven Bushof, die Aufwertung des Bahnhofplatzes sowie eine unterirdische Velostation für 1050 Fahrräder vor. Das Bauvorhaben verbessert die Umsteigebeziehungen, erhöht die Verkehrskapazitäten, vereinfacht die Verkehrsflüsse, schafft eine neue verkehrsberuhigte Aufenthaltszone und wertet das Bahnhofgebiet und die angrenzenden Areale auf.

Entlastung und Aufwertung des Bahnhofareals
Mit dem vorliegenden Projekt können auch in Spitzenzeiten die Zufahrt der Busse und die Anschlüsse an die Bahn sichergestellt werden. Der Bahnhofplatz wird vom motorisierten Individualverkehr entlastet und so aufgewertet. Der neue Bushof ist in Zukunft weitgehend autofrei und wird nur von Velos und den öffentlichen Bussen befahren werden. Durch die auch von Behindertenverbänden geforderte Tempo-30-Zone sind Verkehrsflächen von den Fussgängerbereichen baulich getrennt. Der ganze Bahnhof ist behindertengerecht ausgestaltet. Die Sicherheit wird dadurch im Vergleich zur heutigen Situation massiv verbessert. Die geplante Aufwertung des Bahnhofareals ist Teil der Mobilitätsstrategie der Stadt Sursee. Sie leistet damit einen wichtigen Beitrag, damit der Verkehr in Sursee auch in Zukunft fliessen kann.

Mit 56,3 Prozent (bei 1’909 Ja- und 1’482 Nein-Stimmen sowie einer Stimmbeteiligung von 48,36 Prozent) hat das Surseer Stimmvolk am 15. Mai 2022 den Sonderkredit von 23,95 Millionen Franken für den Neubau des Bahnhofplatzes, des Bushofs und der unterirdischen Velostation bewilligt. Damit können die Bauarbeiten im Februar 2023 starten. Sie dauern rund drei Jahre.

Agenda

Baustart

06. Februar 2023, 07:00 Uhr

Der Beginn der Bauarbeiten für den Bushof erfolgt im Februar 2023.

Versammlung

14. März 2022

Gemeindeversammlung: Überweisung des Bauprojekts an die Urne

Abstimmung

15. Mai 2022

Urnenabstimmung: Genehmigung Sonderkredit zum Neubau Bahnhofplatz – Bushof inklusive unterirdische Velostation

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Neuigkeiten

Frei

16. November 2022

«Die engen Platzverhältnisse sind die Hauptherausforderung»

Im Februar 2023 beginnen die Bauarbeiten für den neuen Bushof. Im Interview spricht Gesamtbauleiter Cédric Frei über enge Platzverhältnisse, hohe Grundwasserspiegel und provisorische Bushaltestellen.

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Sursee Impression Bahnhofplatz 0192

30. August 2022

Regierungsrat genehmigt Projekt Neugestaltung Bahnhofsareal Ost

Die Stadt Sursee plant auf dem Bahnhofsplatz einen neuen Busbahnhof. Der Regierungsrat genehmigt nun die Projektbewilligung des Stadtrats Sursee. Finanziert wird das Projekt vom Kanton und der Stadt Sursee mit Beteiligung der SBB und der umliegenden Gemeinden.

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Landi 04

16. Mai 2022

Die Bevölkerung von Sursee sagt Ja zum neuen Bushof

Die Surseerinnen und Surseer haben dem Sonderkredit von 23,95 Millionen Franken für den Neubau des Bahnhofplatzes, des Bushofs und der unterirdischen Velostation mit 56,3 Prozent zugestimmt. Der Stadtrat ist erfreut über den Entscheid. Mit dem Projekt wird ein zentrales Element der kommunalen und regionalen Mobilitätsstrategie umgesetzt.

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